SEO: Auch in Apps richtig gefunden werden

Unter SEO bezeichnet man die Suchmaschinenoptimierung, die zum Ziel hat, dass man möglichst gut gefunden wird. Im klassischen SEO geht es vor allem darum, bei bestimmten Suchanfragen z.B. bei Google auf den vordersten Plätzen zu landen, aber heutzutage muss man auch einen Schritt weiter denken, weil viele mobile User eher über Apps surfen.

Aus diesem Grund spricht man heutzutage eher nicht mehr nur von SEO (Search Engine Optimization), sondern eher vom Überbegriff SEM (Search Engine Marketing). Darunter wird alles zusammengefasst, was dazu führt, dass man besser gefunden wird. Klassisches SEO besteht vor allem aus On- und Off-Page-Optimierungen. So wird On Page der erstellte Content unter die Lupe genommen, ist er im Internet einmalig (unique), ist er korrekt formatiert, haben es Bots leicht, den Inhalt zu erfassen, werden alle Unterseiten erfasst und vieles andere mehr. Auch Off Page kann man einiges tun, denn die ursprüngliche Idee von Google war, dass eine qualitativ gute Webseite (die entsprechend weit oben in Suchergebnissen auftauchen sollte) von vielen anderen, ebenfalls guten, Seiten verlinkt wird. Daraus errechnete sich der PageRank und auch wenn dieser angeblich nicht mehr ausschlaggebend sein soll, so ist der wohl dennoch ein Ranking-Faktor. Was genau bei klassischem SEO wichtig ist und was im konkreten Fall verbessert werden kann, wissen die Kollegen auf www.336ft.com.

Weitergedacht: Für Apps

Will man gut gefunden werden, ist heutzutage aber nicht mehr nur die Suchmaschine selbst wichtig. Der Trend geht ganz klar zur mobilen Nutzung des Internets. So ist man gerade im Auto auf dem Weg in den Urlaub und die Kinder auf dem Rücksitz wollen ein Eis. Folglich wird die Karten-App befragt, wo die nächste (gute) Eisdiele ist. Also sollte man als Betreiber eines Eis-Cafe zusehen, dass man in gängigen Datenbeständen von Maps-Anbietern, beispielsweise Google, Apple, Open Streetmaps und der gleichen, einen Eintrag hat, um überhaupt erst einmal gefunden zu werden. Weiterhin kann man seine Chancen verbessern, in die engere Auswahl zu kommen, indem man gut bewertet wird. Während Google selbst eine Bewertung anbietet, verlässt sich Apple auf die Bewertungen von Yelp. Steht man dort hoch im Kurs, wird das bei den Treffern direkt angezeigt und wenn man ohnehin einen Umweg in Kauf nehmen muss für das Eis, kann man auch zur besseren Eisdiele fahren.

Apps und Werbung

Mit dem Wissen, dass sich die mobile Internetnutzung weiter ausbauen wird, kann man auch weitere Schlüsse ziehen, was getan werden muss, um besser gefunden zu werden. So grasen Anwender gerne die App Stores ab, wenn sie nach einer neuen Funktionalität oder einem neuen Dienst suchen. Deshalb ist eine App für das eigene Angebot zu haben, von Vorteil. Auch über Werbung kann man sich in die Erinnerung der Anwender rufen, sollte es aber dabei nicht übertreiben, weil die Erinnerung sonst womöglich negativ ausfällt.

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