Sich das Leben einfacher machen: Aufkleber im Alltag

Manche Erfindungen sind aus der heutigen Zeit einfach nicht mehr wegzudenken. Dazu gehören zweifelsohne Aufkleber. Die kleinen oder großen Alltagshelfer erleichtern das Etikettieren von Briefen und Paketen, dienen als Ordnungshilfe oder sogar als Marketingmittel.

Kleine Geschichte des Aufklebers

Bereits 6000 v.Chr. nutzten die Sumerer und Ägypter Rollsiegel mit Schriftzeichen, um ihre Waren zu kennzeichnen. Als im 6. Jahrhundert v. Chr. der Warenhandel blühte, waren Etiketten immer häufiger pure Notwendigkeit. Damals klebte man die kleinen Schilder noch nicht auf die Waren, sondern befestigte sie, wie es die Römer und Griechen taten, mit dünnen Bändchen. Dies änderte sich grundlegend mit Gutenbergs Erfindung des Buchdrucks im 18. Jahrhundert. Von nun an wurden Etiketten gedruckt und mit Leim auf die Produkte und Gefäße geklebt. Einen Aufkleber wie wir ihn heute kennen, entwickelte ein US-Amerikaner namens Stanton Avery. Die Kehrseite des Etiketts bestrich er mit einem Kautschukkleber. So konnte man die Rückseite des Papiers einfach abziehen und den Sticker aufkleben.

So helfen Aufkleber heute im Alltag

Von Averys Erfindung profitieren wir noch heute. Immer mehr Privatleute lassen sich ihre Etiketten nach Angaben des Tagblatt-Anzeigers bei Onlinedruckereien nach ihren individuellen Wünschen herstellen. Diese Anwendungen für Aufkleber helfen uns in zahlreichen Alltagssituationen:

  • Adressaufkleber: Allem voran haben Aufkleber mit Namen und Adresse die Nase vorn. Nicht nur wer regelmäßig Briefe oder Pakete verschickt, schätzt die bequeme Notiz des Absenders. Auch beim Versenden von Einladungen oder Dankeskarten in großem Umfang sind Adressaufkleber eine echte Arbeitserleichterung.
  • Ordnung halten: Das Sortieren und Etikettieren mittels Aufkleber schafft eindeutig eine komfortablere Handhabung verschiedenster Arbeitsmaterialien. Die Anwendungen reichen vom Werkzeugregal, über Aktenschränke, Büroutensilien bis hin zu Putzmitteln und vielem mehr.
  • Schulsachen kennzeichnen: Hefte, Bücher, Ranzen oder einfach nur die Brotdose können mit Aufklebern verwechslungssicher markiert werden.
  • Aufkleber in der Küche: Neben Adressaufklebern oder klebbaren Visitenkarten erfüllen Aufkleber vor allem in der Küche einen wertvollen Dienst. Marmeladengläser und Eingewecktes lassen sich einfach beschriften, Vorratsdosen kennzeichnen oder Eingefrorenes mit Inhalt und Datum markieren.
  • Als Geschenkaufkleber: Wer zu Weihnachten schon einmal sämtliche Geschenke mit einem kleinen Zettel und Schnur versehen hat, um darauf den Namen zu schreiben, schätzt Geschenkaufkleber umso mehr. Einfach abziehen, aufkleben, Name drauf und fertig.
  • Medikamente sortieren: Ist der Medikamentenschrank mit Aufklebern unterteilt, findet man im Zweifelsfall schnell Pflaster und Schere und muss nicht erst zwischen den Kopfschmerztabletten oder der Rheumasalbe danach suchen.

Fazit: Manche Erfindungen sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. So auch Aufkleber. Sie erleichtern alltägliche Routinen und sind einfach nur praktische Helfer.

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