Wie macht man eine App bekannt?

Eine App zu haben, ist heutzutage keine Seltenheit mehr. Aber damit stellt sich nicht automatisch der gewünschte Erfolg ein. Schließlich lebt die App im Zweifel davon, dass man sie auch findet – nur in den Tiefen des App Stores geht sie allzu schnell unter.

Ein bisschen Glück

Der App Store ist voll mit vielen Apps, die zum Teil die gleiche Aufgabe erledigen. So findet man beispielsweise schon eine Vielzahl von Apps, die sich um das Thema Navigation drehen. Verständlicherweise möchte jeder ein Stück vom Kuchen abhaben. Eine Möglichkeit, seine Sichtbarkeit zu steigern, hängt ein wenig mit Glück zusammen. Unter bestimmten Umständen hält der Algorithmus des App Stores die eigene App für hinreichend relevant und beachtenswert, dass sie auf der Start- oder auf einer Kategorieseite beworben wird. Anwender, die dort stöbern, stoßen dann auf das Angebot und schauen sich die App vielleicht genauer an. Das hat aber vor allem mit Glück zu tun und lässt sich nicht wirklich beeinflussen.

Reichweite mitbringen

Eine weitere Möglichkeit ist, schon selbst eine gewisse Reichweite mitzubringen. Ein großes Nachrichtenmagazin wie Spiegel Online hat sicherlich keine Probleme, einen Link auf die eigene App zu setzen und innerhalb kürzester Zeit eine große Basis von App-Installationen aufzubauen. Das bringt nur dann herzlich wenig, wenn die App selbst als Marketing-Instrument dienen soll, denn dann wäre es ja genau ihre Aufgabe, die Reichweite zu vergrößern. Aber es gibt ja zum Glück noch weitere Methoden.

Selbst bei Marketing Hand anlegen

Die dritte Variante ist mit Handarbeit verbunden. Denn man kann auch selbst dafür sorgen, dass die App bekannter wird. So kann man soziale Netzwerke dafür nutzen, die App unter Freunden bekannt zu machen. Auch Videoplattformen wie YouTube sind geeignete Mittel, um die Reichweite zu steigern. Mit einem Video, wie es beispielsweise auf Wunsch videohelden.net dreht, sehen potenziell interessierte Anwender schon einmal, was sie bei der App erwartet, wo die Vorteile liegen, welche Funktionen die App mitbringt und warum sie nützlich ist.

Klinken putzen

Wenn man sich noch ein wenig mehr Arbeit macht und davon überzeugt ist, dass die App einen Mehrwert bietet, kann man sein Glück in den Redaktionen von Online-Magazinen versuchen. Diese kann man per E-Mail anschreiben und die App vorstellen. Wenn sie hinreichend interessant ist, greift das eine oder andere Magazin sie vielleicht in einem Produkttest oder einer App-Vorstellung auf und informiert seine Leser darüber, dass es die App gibt und was sie so besonders macht. Auch hier bieten sich Medien wie Screenshots oder Videos an, denn diese werden immer wieder gerne in die Artikel eingebunden und bilden auch für den Leser einen Mehrwert. Ein kurzes, prägnantes Video hat man sich gerne einmal angesehen, wenn es sich lohnt und man im Anschluss weiß, was die App bieten wird.

Auf Feedback eingehen

Im Laufe der Zeit wird es dazu kommen, dass Anwender oder Redaktionen ihre Meinung zu der App kundtun. Als Entwickler ist man dann gut beraten, wenn man die Anwender nicht allein lässt und auf ihr Feedback eingeht. Dabei muss man wissen, dass der Ton im Internet zuweilen recht schroff ist – eine dicke Haut hilft hier. Aber hinter jeder Kritik steckt meist ein valider Punkt. Als Entwickler hat man auch ein Interesse daran, dass die App stetig verbessert wird, also sollte man Probleme, die bei der Benutzung auftreten, schnell beheben. In der Konsequenz ist das häufig auch eine Update-Meldung wert – was wieder die Reichweite steigert.

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